Interne Kanäle am myDatalogC3xx

Konfigurationsabschnitt über den die Einstellungen für die internen Kanäle (z. B. Mobilfunk-Feldstärke) vorgenommen werden. Über den Tab "Basis" kann die Bezeichnung der einzelnen Kanäle festgelegt werden. Der Tab "Alarm" dient zur Eingabe der Alarmschwellen und der Tab "Trigger" der Festlegung der Triggerschwellen, sowie der Aktionen, die bei erfüllen der Trigger-Bedingung ausgeführt werden sollen.

Basis

Konfigurationsabschnitt "Interne Kanäle am myDatalogC3xx", Tab "Basis"

1 frei wählbare Kanalbezeichnung für:

GSM

Spannung

die Stärke des Mobilfunksignals

die Versorgungsspannung (VIN)

2 String, der als Messwerteinheit von allen Anzeigeelementen des Servers verwendet wird

Alarme

Note: Beim Auftreten einer Warnung oder eines Alarms wird immer ein Eintrag in der Alarmliste erstellt und eine sofortige Übertragung ausgelöst. Wenn die Warnung oder der Alarm wieder zurückgenommen wird, erfolgt ebenfalls eine sofortige Übertragung.

Konfigurationsabschnitt "Interne Kanäle am myDatalogC3xx", Tab "Alarme"

1 Wenn der Messwert auf oder unter diesen Wert fällt, wird eine Warnung ausgelöst.
2 Wenn der Messwert auf oder über diesen Wert steigt, wird eine Warnung ausgelöst.
3 Wenn der Messwert auf oder unter diesen Wert fällt, wird ein Alarm ausgelöst.
4 Wenn der Messwert auf oder über diesen Wert steigt, wird ein Alarm ausgelöst.
5 Hysterese für Entwarnung bei Alarm/Warnung (z. B. Hyst=5 %, Alarm od. Warnung bei 100 -> Entwarnung bei 95)

Trigger

Es wird zwischen den folgenden beiden Arten von Triggern unterschieden:

  • Eventtrigger (RI, XM)

    Die entsprechende Operation (z. B. Aufzeichnung sofort durchführen) wird beim Auftreten des Triggerereignisses nur ein einziges Mal ausgeführt.

  • Leveltrigger (ON, RA, D1, D2, QX)

    Solange der Trigger aktiv ist, wird die entsprechende Operation (z. B. alternatives Aufzeichnungsintervall verwenden) ausgeführt.

Konfigurationsabschnitt "Interne Kanäle am myDatalogC3xx", Tab "Trigger"

  Eventtrigger:
1 Aufzeichnung sofort durchführen
2 Übertragung auslösen
  Leveltrigger:
3 Online-Modus aktivieren
4 Das alternative Aufzeichnungsintervall soll verwendet werden.
5 Wenn diese Checkbox selektiert wurde, wird der Stellwert am Ausgabekanal "RELAY1" des Datenloggers mittels Trigger kontrolliert. Der über die Oberfläche eingegebene Stellwert wird dabei ignoriert. Der Ausgabekanal ist im Normalzustand auf "aus (Low)" und wechselt bei aktivem Trigger auf "ein (High)". Ist allerdings für den Ausgabekanal "invertieren" aktiv, kehrt sich das eben beschriebene Verhalten um. Siehe Beispiel zur Erklärung der Bestimmung des Schaltzustands am Ausgang mittels Trigger.
6 Wenn diese Checkbox selektiert wurde, wird der Stellwert am Ausgabekanal "RELAY2" des Datenloggers mittels Trigger kontrolliert. Der über die Oberfläche eingegebene Stellwert wird dabei ignoriert. Der Ausgabekanal ist im Normalzustand auf "aus (Low)" und wechselt bei aktivem Trigger auf "ein (High)". Ist allerdings für den Ausgabekanal "invertieren" aktiv, kehrt sich das eben beschriebene Verhalten um.
7 Das alternative Übertragungsintervall soll verwendet werden.
   
8 Auswahl, ob die entsprechende Aktion beim Über- oder Unterschreiten des im Feld "Schwelle" eingegeben Werts erfolgen soll.
größer gleich

bei Eventtrigger: Wenn der Messwert auf oder über diesen Wert steigt, wird der Trigger ausgelöst.

bei Leveltrigger: Der Trigger ist aktiv, solange der Messwert größer/gleich der Schwelle ist.

kleiner gleich

bei Eventtrigger: Wenn der Messwert auf oder unter diesen Wert fällt, wird der Trigger ausgelöst.

bei Leveltrigger: Der Trigger ist aktiv, solange der Messwert kleiner/gleich der Schwelle ist.

9 Schwellen für das Auslösen des Triggers. Für die Ermittlung der Schwelle zum Zurücksetzen des Triggers wird die Hysterese verwendet.
10 Hysterese für das Zurücknehmen des Triggers (z. B. Hyst=5 %, Schwelle = größer/gleich, Trigger bei 100 -> zurücknehmen bei 95)

Note: Wenn eine der Checkboxen "D1" oder "D2" bei mehreren Messkanälen (dies gilt auch für interne Messkanäle) selektiert wurde, wird der Schaltzustand am entsprechenden Ausgabekanal geändert, sobald der Trigger bei einem der Messkanäle aktiv ist, d. h. es handelt sich um eine Oder-Verknüpfung.