Technische Details zum Energiemanagement

Die Laderegelung versucht die interne Versorgungsspannung auf 3,8 V zu halten, solange über das PV-Modul ausreichend Energie bereitgestellt wird. Kann durch das PV-Modul keine Energie erzeugt werden (z. B. während der Nachtstunden oder Lagerung), arbeitet der Lizzox Pure Flood bis 3,4 V normal. Ab dieser Schwelle wird das Modem deaktiviert und der Log-Eintrag "UV MODEM LOCKOUT" ins Gerätelog eingetragen. D. h. sollte sich das Gerät im "online"-Modus befinden oder ins Mobilfunknetzwerk eingebucht sein, wird die Verbindung getrennt. Nach Erreichen dieser Schwelle ist ein Auslösen des Verbindungsaufbaus weder manuell mittels Magnetschalter (siehe Magnetschalter) noch automatisch durch das System möglich. Die restlichen Funktionen werden dadurch nicht beeinträchtigt.

Erst wenn die interne Versorgungsspannung unter 2,9 V sinkt, schaltet der Lizzox Pure Flood in den Energiesparmodus, in dem nur mehr die Laderegelung aktiv ist. Die Laderegelung versucht in diesem Fall den Akku wieder auf 3,8 V zu laden. Beim Aktivieren des Energiesparmodus wird auch der Log-Eintrag "UV LOCKOUT" ins Gerätelog eingetragen. Befindet sich das Gerät im Energiesparmodus und wird durch das PV-Modul wieder ausreichend Energie erzeugt (z. B. Tagesanbruch oder Positionieren des Geräts im Sonnenlicht), kann der interne Pufferakku wieder aufgeladen werden. Andernfalls bleibt das Lizzox Pure Flood in diesem Energiesparmodus, bis der Akku tiefentladen ist.

Steigt die Akkuspannung während der Wiederaufladung über 3,2 V , wird der Energiesparmodus beendet und alle Funktionen, bis auf die Kommunikation mit dem myDatanet-Server, werden wieder aufgenommen. Das Modem bleibt weiterhin inaktiv, bis die Akkuspannung 3,5 V überschritten hat. Erst danach ist der Aufbau einer Mobilfunkverbindung wieder möglich und das Gerät nimmt den Normalbetrieb wieder auf.