Messkanäle
Konfigurationsabschnitt über den die Einstellungen für die 4 Universaleingänge und den externen Temperatursensor vorgenommen werden. Mittels des Tabs "Basis" werden die Basiseinstellungen festgelegt. Über den Tab "Konfig" erfolgt die erweiterte Konfiguration des Messkanals, wobei die verfügbaren Konfigurationsparameter vom im Tab "Basis" gewählten "Modus" abhängen. Der Tab "Alarm" dient zur Eingabe der Alarmschwellen und der Tab "Trigger" der Festlegung der Triggerschwellen, sowie der Aktionen, die bei erfüllen der Trigger-Bedingung ausgeführt werden sollen.
Basis
Konfigurationsabschnitt "Messkanäle", Tab "Basis" (Digitalmodus & Countermodi)
| 1 | frei wählbare Kanalbezeichnung für die
Universaleingänge
frei wählbare Kanalbezeichnung für den externen Temperatursensor |
|
| 2 | Basiseinstellung für den Messkanal | |
| aus | Messkanal deaktiviert | |
| ein | Messkanal aktiviert (nur für externen Temperatursensor) | |
| xxx | Analog- und Digitalmodi (nur für die Universaleingänge, siehe folgende Tabellen) | |
| 3 | invertiert das Eingangssignal |
| 4 | Zählwert eines Impulses in der "Imp. Einheit" |
| 5 | String, der die Messwerteinheit angibt, in der die Impulse geliefert werden |
| 6 | Faktor, mit dem der Zählwert eines Impulses multipliziert wird, um von der "Imp.Einheit" auf die "Einheit", die von allen Anzeigeelementen des Servers verwendet wird, umzurechnen (siehe Ergänzende Erklärung zur Konfiguration eines Endloszählers:) |
| 7 | definiert das obere Skalenende der Zeigerinstrumente |
| 8 | String, der als Messwerteinheit von allen Anzeigeelementen des Servers verwendet wird [0‑8 Zeichen] |
| 9 | Anzahl der Nachkommastellen, die von allen Anzeigeelementen des Servers verwendet wird |
| 10 | Zählwert eines Impulses in der Messeinheit |
| 11 | definiert das obere Skalenende der Zeigerinstrumente |
| 12 | String, der als Messwerteinheit von allen Anzeigeelementen des Servers verwendet wird [0‑8 Zeichen] |
| 13 | Anzahl der Nachkommastellen, die von allen Anzeigeelementen des Servers verwendet wird |
1) Der Tageszähler wird um 00:00 Uhr der mittels des Parameters "Zeitzone", der sich im Konfigurationsabschnitt "Grundeinstellungen" (siehe Grundeinstellungen) befindet, gewählten Zeitzone zurückgesetzt.
Konfigurationsabschnitt "Messkanäle", Tab "Basis" (Analogmodi)
| 1 | Start des Messbereichs in der Messeinheit |
| 2 | Ende des Messbereichs in der Messeinheit |
| 3 | dient dem Abgleich des Nullpunktes (siehe Ergänzende Erklärung zum Nullpunktabgleich und der Montagehöhe des Sensors) |
| 4 | gibt die Montagehöhe des Sensors an |
| 5 | String, der als Messwerteinheit von allen Anzeigeelementen des Servers verwendet wird [0‑8 Zeichen] |
| 6 | Anzahl der Nachkommastellen, die von allen Anzeigeelementen des Servers verwendet wird |
| 7 | String, der als Messwerteinheit von allen Anzeigeelementen des Servers verwendet wird |
| 8 | Anzahl der Nachkommastellen, die von allen Anzeigeelementen des Servers verwendet wird |
Ergänzende Erklärung zur Konfiguration eines Endloszählers:
Annahme: Der Zähler liefert pro 5 l einen Impuls. Auf der Oberfläche des Servers soll der Zählerstand in [m³] angezeigt werden
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Impuls | 5 |
| Imp.Einheit | l |
| Impuls Faktor | 0,001 |
| Einheit | m³ |
Ergänzende Erklärung zum Nullpunktabgleich und der Montagehöhe des Sensors
Annahme: Messbereich des 4-20 mA Drucksensors 0-5 m

Montagesituation des Drucksensors
| 1 | Montagehöhe: 15 cm | 3 | Ausgabewert des Sensors: 6 cm |
| 2 | Drucksensor | 4 | Gemessener Füllstand: 20 cm |
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Modus | 4-20 mA |
| 0 % | 0 |
| 100 % | 5 |
| Trimmung | -0,01 |
| Sensor Offs. | 0,15 |
| Einheit | m |
Erklärung: Beim Vergleich des gemessenen Füllstands mit dem Ausgabewert des Sensors unter Berücksichtigung der Montagehöhe wurde festgestellt, dass der Wert um 1cm zu hoch ist. Da der Parameter "Trimmung" und "Sensor Offs." zum skalierten Messwert addiert werden, kann dieser Fehler dadurch ausgeglichen werden, dass der Wert des Parameters "Trimmung" auf -0,01 m gesetzt wird.
Konfig
Konfigurationsabschnitt "Messkanäle", Tab "Konfig" (Digitalmodus & Countermodi)
| 1 | Zeit in [ms], für die ein Signal konstant anliegen muss, um einen Pegelwechsel auszulösen. Dient zur Unterdrückung von kurzzeitigen Störungen (Entprellung). | |
| 2 | zeitliche Funktion im Messintervall | |
| aus | Dämpfung deaktiviert | |
| up | Mindestens x Messwerte hintereinander müssen "High" sein damit auch "High" aufgezeichnet wird. | |
| down | Mindestens x Messwerte hintereinander müssen "Low" sein damit auch "Low" aufgezeichnet wird. | |
| up&down | Mindestens x Messwerte
hintereinander müssen "High" sein damit auch "High" aufgezeichnet wird.
Mindestens x Messwerte hintereinander müssen "Low" sein damit auch "Low" aufgezeichnet wird. |
|
|
||
| 3 | Anzahl der bei der Dämpfung berücksichtigten Messwerte (max. 64). In diesen Modi wird ein Messwert sowohl nach Ablauf des Messintervalls, als auch bei Änderung des Signalpegels am Eingang erstellt. Die Überwachung der Eingänge auf Änderung erfolgt im Sekundenintervall. | |
| 1 | Zeit in [ms], für die ein Signal konstant anliegen muss, um einen Pegelwechsel auszulösen. Dient zur Unterdrückung von kurzzeitigen Störungen (Entprellung). |
| 4 | Wert, auf den der Zähler bei der letzten Änderung mittels des "Zählerstand setzen" Buttons gesetzt wurde. Dient zur Überprüfung, ob das Gerät den gewünschten Zählerstand korrekt übernommen hat. |
| 5 | Feld zur Eingabe des neuen Zählerstandes |
| 6 | Button zur Übernahme des neuen Zählerstandes. Dieser Button ist nur bedienbar, wenn sich das Gerät im Online-Modus befindet oder der Aloha-Modus aktiv ist. |
| 1 | Zeit in [ms], für die ein Signal konstant anliegen muss, um einen Pegelwechsel auszulösen. Dient zur Unterdrückung von kurzzeitigen Störungen (Entprellung). |
| 1 | Zeit in [ms], für die ein Signal konstant anliegen muss, um einen Pegelwechsel auszulösen. Dient zur Unterdrückung von kurzzeitigen Störungen (Entprellung). | |
| 7 | zeitliche Funktion im Messintervall | |
| aus | Dämpfung deaktiviert | |
| min | Das Minimum der letzten x Messwerte wird aufgezeichnet. | |
| max | Das Maximum der letzten x Messwerte wird aufgezeichnet. | |
| avg | Das arithmetische Mittel der letzten x Messwerte wird aufgezeichnet. | |
| med | Der Median der letzten x Messwerte wird aufgezeichnet. | |
| rms | Das quadratische Mittel der letzten x Messwerte wird aufgezeichnet. | |
| sum | Die Impulse werden aufaddiert und nicht nach jeder Messwerterzeugung, sondern erst nach der Messwertaufzeichnung zurückgesetzt. Dieser Modus ist somit zu empfehlen, wenn das Aufzeichnungsintervall größer als das Messintervall ist. | |
| 8 | Anzahl der bei der Dämpfung berücksichtigten Messwerte (max. 64). Dieser Konfigurationsparameter ist nicht verfügbar, wenn für die Dämpfung der Modus "sum" gewählt wurde. | |
| Grundeinstellungen |
| Aufzeichnungsintervall | 4min. | Aufgezeichneter Wert | rote Line |
| Messintervall | 1min. | Messwert | blaue Linie |
Modus "Cnt.Intrvl.": Die Impulse werden aufaddiert und nach jeder Messwerterzeugung zurückgesetzt. |
Modus "Cnt.Day": Alle Impulse bis zum Rücksetzzeitpunkt werden aufaddiert. |
Anmerkung zum Modus "Cnt.Intrvl.": Ist das Aufzeichnungsintervall größer als das Messintervall, wird standardmäßig nur die Anzahl der bei der letzten Messwerterzeugung registrierten Impulse aufgezeichnet. Sollen alle Impulse innerhalb eines Aufzeichnungsintervalls erfasst und aufgezeichnet werden, muss für die Dämpfung der Modus "sum" gewählt werden. | |
Konfigurationsabschnitt "Messkanäle", Tab "Konfig" (Analogmodi)
| 1 | Zeit in [ms], über die das Analogsignal zwecks Signalglättung gemittelt wird. Dient zur Unterdrückung von Signalrauschen (siehe auch Ausgabekanäle). | |
| 2 | zeitliche Funktion im Messintervall | |
| aus | Dämpfung deaktiviert | |
| min | Das Minimum der letzten x Messwerte wird aufgezeichnet. | |
| max | Das Maximum der letzten x Messwerte wird aufgezeichnet. | |
| avg | Das arithmetische Mittel der letzten x Messwerte wird aufgezeichnet. | |
| med | Der Median der letzten x Messwerte wird aufgezeichnet. | |
| rms | Das quadratische Mittel der letzten x Messwerte wird aufgezeichnet. | |
| 3 | Anzahl der bei der Dämpfung berücksichtigten Messwerte (max. 64). | |
| 4 | Handling bei Messbereichsverletzungen | |
| Ignorieren | Der Messwert wird über die Bereichsgrenzen hinaus berechnet. | |
| Abschneiden | Der Messwert wird bei den Bereichsgrenzen abgeschnitten. | |
| NAMUR Grenzen |
Modus "0-20mA":
Modus "4-20mA":
Modus "0-2V":
Modus "0-10V":
|
|
Modus "0-20mA" |
Modus "4-20mA" |
Modus "0-2V" |
Modus "0-10V" |
Alarme
Konfigurationsabschnitt "Messkanäle", Tab "Alarme"
| 1 | Ein "High" am Universaleingang löst eine "Warnung" aus. |
| 2 | Ein "High" am Universaleingang löst einen "Alarm" aus. |
| - | Für Universaleingänge, die im Cnt.Inf.-Modus betrieben werden, sind die Alarme nicht verfügbar. |
| 3 | Wenn der Messwert auf oder unter diesen Wert fällt, wird eine Warnung ausgelöst. |
| 4 | Wenn der Messwert auf oder über diesen Wert steigt, wird eine Warnung ausgelöst. |
| 5 | Wenn der Messwert auf oder unter diesen Wert fällt, wird ein Alarm ausgelöst. |
| 6 | Wenn der Messwert auf oder über diesen Wert steigt, wird ein Alarm ausgelöst. |
| 7 | Hysterese für Entwarnung bei Alarm/Warnung (z. B. Hyst=5 %, Alarm od. Warnung bei 100 -> Entwarnung bei 95) |
Trigger
Wird ein Universaleingang im Digital-Modus betrieben, wird zwischen zwei Arten von Triggern unterschieden:
- Eventtrigger (RI, XM)
Anders als bei den Leveltriggern wird die entsprechende Operation (z. B. Aufzeichnung sofort durchführen) beim Auftreten des Triggerereignisses nur ein einziges Mal ausgeführt. Mit Hilfe des Konfigurationsparameters "Flanke" wird angegeben, ob die steigende, fallende oder beide Flanken das Triggerereignis auslösen sollen.
- Leveltrigger (ON, RA, OS, O3, OD, QX)
Ein "High" am Universaleingang löst den Trigger aus. Durch ein "Low" am Universaleingang wird der Trigger wieder zurückgenommen. Solange der Trigger aktiv ist, wird die entsprechende Operation (z. B. alternatives Aufzeichnungsintervall verwenden) ausgeführt. Die über den Konfigurationsparameter "Flanke" getroffene Auswahl ist für die Leveltrigger nicht relevant. Ist es erforderlich, dass der Trigger durch ein "Low" am Universaleingang ausgelöst und durch ein "High" wieder zurückgenommen wird, muss das Eingangssignal mit Hilfe des Konfigurationsparameters "Invertieren", der sich im Tab "Basis" befindet, invertiert werden.
Auch bei den anderen Modi der Universaleingänge, mit Ausnahme des Modus "Cnt.Inf.", wird zwischen diesen beiden Arten von Triggern unterschieden:
- Eventtrigger (RI, XM)
Die entsprechende Operation (z. B. Übertragung auslösen) wird beim Auftreten des Triggerereignisses nur ein einziges Mal ausgeführt.
- Leveltrigger (ON, RA, OS, O3, OD, QX)
Solange der Trigger aktiv ist, wird die entsprechende Operation (z. B. Online-Modus aktivieren) ausgeführt.
Für Universaleingänge, die im Cnt.Inf.-Modus betrieben werden, sind die Trigger nicht verfügbar.
Konfigurationsabschnitt "Messkanäle", Tab "Trigger"
| Eventtrigger: | |
| 1 | Aufzeichnung sofort durchführen |
| 2 | Übertragung auslösen |
| Leveltrigger: | |
| 3 | Online-Modus aktivieren |
| 4 | Das alternative Aufzeichnungsintervall soll verwendet werden. |
| 5 | Wenn diese Checkbox selektiert wurde, wird der Stellwert am schaltbaren Sensorversorgungsausgang VOUT mittels Trigger kontrolliert. Der über die Oberfläche eingegebene Stellwert wird dabei ignoriert. Der Ausgabekanal ist im Normalzustand auf "aus (Low)" und wechselt bei aktivem Trigger auf "ein (High)". Ist allerdings für den Ausgabekanal "invertieren" aktiv, kehrt sich das eben beschriebene Verhalten um. Die ausgewählte Ausgangsspannung wird jedoch immer berücksichtigt. Siehe Beispiel zur Erklärung der Freigabe des Stellwertes am Ausgang mittels Trigger (Ausgang im Modus "digital"). |
| 6 | Wenn diese Checkbox selektiert wurde, wird der Stellwert am schaltbaren Sensorversorgungsausgang VEXT mittels Trigger kontrolliert. Der über die Oberfläche eingegebene Stellwert wird dabei ignoriert.Der Ausgabekanal ist im Normalzustand auf "aus (Low)" und wechselt bei aktivem Trigger auf "ein (High)". Ist allerdings für den Ausgabekanal "invertieren" aktiv, kehrt sich das eben beschriebene Verhalten um. |
| 7 |
Ausgang im Modus "digital": Wenn diese Checkbox selektiert wurde, wird der Stellwert am potentialfreien Schaltkontakt (NO, CC) mittels Trigger kontrolliert. Der über die Oberfläche eingegebene Stellwert wird dabei ignoriert.Der Ausgabekanal ist im Normalzustand auf "aus (Kontakt geöffnet)" und wechselt bei aktivem Trigger auf "ein (Kontakt geschlossen)". Ist allerdings für den Ausgabekanal "invertieren" aktiv, kehrt sich das eben beschriebene Verhalten um.Ausgang im Modus "Freq" oder "Impuls": Wenn diese Checkbox selektiert wurde, wird die Ausgabe der Frequenz bzw. der Impulse/min am potentialfreien Schaltkontakt (NO, CC) nur bei aktivem Trigger freigegeben. Bei inaktivem Trigger ist der Ausgabekanal auf "aus (Kontakt geöffnet)". |
| 8 | Das alternative Übertragungsintervall soll verwendet werden. |
| 9 | bei Eventtrigger: Auswahl der Flanke, bei der
der Trigger ausgelöst werden soll bei Leveltrigger: nicht relevant. Der Trigger ist aktiv, solange der Messwert "High" ist. |
|
| steigende | Die steigende Flanke löst den Trigger aus. | |
| fallende | Die fallende Flanke löst den Trigger aus. | |
| beide | Beide Flanken lösen den Trigger aus. | |
| - | Für Universaleingänge, die im Cnt.Inf.-Modus betrieben werden, sind die Trigger nicht verfügbar. |
| - | Für den externen Temperatursensor sind die Trigger nicht verfügbar. |
| 10 | Auswahl, ob die entsprechende Aktion beim Über- oder Unterschreiten des im Feld "Schwelle" eingegeben Werts erfolgen soll. | |
| größer gleich |
bei Eventtrigger: Wenn der Messwert auf oder über diesen Wert steigt, wird der Trigger ausgelöst. bei Leveltrigger: Der Trigger ist aktiv, solange der Messwert größer/gleich der Schwelle ist. |
|
| kleiner gleich |
bei Eventtrigger: Wenn der Messwert auf oder unter diesen Wert fällt, wird der Trigger ausgelöst. bei Leveltrigger: Der Trigger ist aktiv, solange der Messwert kleiner/gleich der Schwelle ist. |
|
| 11 | Schwellen für das Auslösen des Triggers. Für die Ermittlung der Schwelle zum Zurücksetzen des Triggers wird die Hysterese verwendet. | |
| 12 | Hysterese für das Zurücknehmen des Triggers (z. B. Hyst=5 %, Schwelle = größer/gleich, Trigger bei 100 -> zurücknehmen bei 95) | |







