Interne Verarbeitung der Messwerte
Schematische Darstellung der internen Verarbeitung der Messwerte
| 1 | Filter zur Kompensierung kurzzeitiger Signalschwankungen (siehe Filter-Modul). Das Filter-Modul wird permanent durchlaufen. | 7 | Überwachung der Alarmgrenzen und Triggerschwellen (siehe Alarm/Trigger-Modul) |
| 2 | Überwachung der Messbereichsgrenzen (siehe Overflow-Modul) | 8 | Da das Aufzeichnungsintervall und das Messintervall unterschiedlich gewählt werden können, erfolgt nicht zu jedem Messzeitpunkt auch die Aufzeichnung der Messwerte und Stellwerte der Ausgänge (siehe Record-Modul). |
| 3 | Umskalierung von Rohwert zu Messwert (siehe Scale-Modul (Eingänge)) | 9 | Vorgabe der Stellwerte für die Ausgänge (siehe Setpoint-Modul) |
| 4 | Addiert zum Messwert die über die Konfigurationsparameter "Trimmung" und "Sensor Offset" eingegebenen Werte (siehe Trim/Sensor Offset-Modul). | 10 | Umskalierung von Stellwert auf physikalische Größe für die Ausgabe (siehe Scale-Modul (Ausgänge)) |
| 5 | Dämpfungsmodul zum Zusammenfassen mehrerer Messwerte (siehe Decay-Modul) | 11 | Diese Modulkette wird
zu jedem Messzeitpunkt gestartet und einmal durchlaufen.
Für Universaleingänge, die im Modus Digital betrieben werden, wird diese Modulkette (mit Ausnahme des Control-Modul) zusätzlich im Sekundenintervall durchlaufen, um möglichst zeitnah auf Pegelwechsel reagieren zu können. |
| 6 | Ermittlung der Stellwerte (siehe Control-Modul) |
| Messkanäle -> Basis | Modus | Digital | |
| Messkanäle -> Konfig. | ![]() | Filter Zeit | 800 ms |
| Input signal | Eingangssignal am Universaleingang |
| Input signal after filter | Eingangssignal unter Berücksichtigung der "Filter Zeit" |
| Logic level | Einmal pro sec. wird das Eingangssignal am Universaleingang analysiert. |
Filter-Modul zur Kompensation kurzzeitiger Signalschwankungen nicht aktiv ("Filter Zeit" = 0) |
Filter-Modul zur Kompensation kurzzeitiger Signalschwankungen aktiv ("Filter Zeit" ungleich 0) |
Erklärung: Um möglichst zeitnah auf Pegelwechsel an den Universaleingängen reagieren zu können, wird im Betriebsmodus Digital die unter Interne Verarbeitung der Messwerte beschriebene Modulkette (mit Ausnahme des Control-Moduls) für den entsprechenden Universaleingang ein mal pro sec. durchlaufen. Dadurch lassen sich Alarme und Trigger auch asynchron zum Messintervall erkennen. Um einen Impuls sicher erkennen zu können, muss das Signal zumindest 1 sec. anliegen. Mit Hilfe der "Filter Zeit" lassen sich zusätzlich kurzzeitige Störungen unterdrücken. | |


